Stellungnahme des Datenschutz-Beauftragten zur Schülerdatenbank

 Der Landesbeauftragte für Datenschutz, derzeit aufgrund aussergewöhnlicher Umstände an der Ausübung seiner Tätigkeit gehindert, spricht sich deutlich gegen die Einführung einer Schülerdatenbank in der geplanten Form aus.

Kernaussage:

„Bei meinem derzeitigen Kenntnisstand halte ich in diesem Zusammenhang allerdings insbesondere die Vorhaltung einer Vielzahl von Daten aller bayerischen Schüler in personenbezogener Form in zentralen Datenbanken für datenschutzrechtlich problematisch. Durch die beabsichtigte Vergabe von Schüler-Identifikationsnummern wird die Gefahr der Erstellung von Persönlichkeitsprofilen sogar noch verstärkt. Dies gilt in gleicher Weise hinsichtlich der geplanten Vergabe von Lehrer-Identifikationsnummern zur Ermöglichung von (lediglich pseudonymisierten?) Verlaufsuntersuchungen.“ 

Den Tätigkeitsbericht des bayerischen Datenschutzbeauftragten finden Sie hier.