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Was tun bei Konflikten?

Konflikt mit einer Lehrkraft – und dann …

Jeder von uns hat sich schon einmal über das Verhalten oder die Vorgehensweise eines Lehrers geärgert. Das eigene Kind fühlt sich ungerecht behandelt, manchmal hat sogar eine ganze Klasse Probleme mit einzelnen Lehrkräften. Was kann in solchen Fällen getan werden?

1. Direktes Gespräch

Mitunter kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass sich Eltern ein Problem aus der Schilderung ihrer Kinder möglicherweise nicht in allen Facetten erschließt und sich eine einseitige Betrachtungsweise einschleicht.

Der EB empfiehlt bei daher Konflikten zwischen Schülern und Lehrern zunächst das direkte Gespräch der Betroffenen. Dies kann in der Sprechstunde der Lehrkraft oder zu eigenen Terminen stattfinden.

2. Erweitertes direktes Gespräch

Ein Gespräch der Eltern mit dem Klassenleiter ist meist sinnvoll.

Betrifft ein Konflikt ganze Klassen, kann auch der Klassenelternsprecher informiert werden und der Elternbeirat hinzugezogen werden.

Einbeziehung der zuständigen Verbindungslehrer(Unter- und Mittelstufe: Frau Hangen,Frau Guhl-Leuchtweiß; Oberstufe:Herr Meisinger, Herr Pointner).

Bei Problemen mit Notengebung und Unterrichtsstoff kann möglicherweise der Fachbereichsleiter hinzugezogen werden.

3. Direktorat

Um Überlastungen zu vermeiden, ist es nicht immer sinnvoll, sich direkt an das Direktorat zu wenden, insbesonders bei kleineneren Anliegen. Hier ist der Elternbeirat gerne bereit zu vermitteln. Dies führt in der Regel zu einer einvernehmlichen Lösung. Aus der Erfahrung des EB heraus ist das Direktorat immer interessiert und sehr bestrebt, eine Lösung zu erarbeiten und scheut auch nicht davor zurück, im Einzelfall auch entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Es ist nicht ratsam und auch kein guter Stil, die Schulleitung zu übergehen, indem Beschwerden direkt an das Kultusministerium gerichtet werden.

4. Dienst- bzw. Fachaufsichtsbeschwerde

In den sehr seltenen Fällen grober Verstöße besteht die Möglichkeit, eine Dienst- bzw. Fachaufsichtsbeschwerde an das Ministerium in Erwägung zu ziehen. Dies sollte jedoch nie ohne vorherige Information des Direktorats erfolgen. Entsprechende Beschwerden werden von der Fachaufsicht typischerweise an die Schulleitung zur Stellungnahme gegeben (siehe Punkt 3).

5. Diziplinarverfahren

Ein Disziplinarverfahren kann nur durch das Direktorat eingeleitet werden.

Nahezu alle Konflikte lassen sich, ohne langanhaltende Flurschäden zu hinterlassen, in den Stufen 1 und 2 – im Gespräch – klären, wo alle Beteiligten die Möglichkeit haben, sich auf Augenhöhe zu treffen. Diese Möglichkeit sollte zum Vorteil Aller unbedingt genutzt werden.